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Problemhundtherapie

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1. Vorwort
2. Problemhund? Was ist das?
3. Welche Verhaltenensweisen können therapiert werden?
4. Wie ist der Ablauf einer Problemhundtherapie?
5. Wie lange dauert eine Therapie?
6. Wie arbeiten Sie?
7. Können alle Hunde therapiert werden?
8. Und wenn mein Hund nicht therapiert werden kann?
9. Beispiel einer Therapie (Veralteter Therapieansatz)

 

1. Vorwort

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der Hundeschulen stetig. In fast jedem Dorf gibt es eine Hundeschule und in den Städten gleich mehrere. Komischerweise stieg auch die Anzahl an Hunden, die als Problemhunde bezeichnet werden müssen. Sind also die Hundeschulen schuld an der Vielzahl von Problemhunden? Natürlich darf man die Antwort nicht pauschalisieren und fahrlässig mit “ja” antworten. Auffällig ist diese Tendenz aber allemal.

Als studierte und mehrfach zertifizierte Problemhundtheraputen trainieren wir nicht blind drauf los, sondern arbeiten nach System … zum Wohl Ihres Hundes !!!

Ihr Hund ist kein Computer, an dem man mal dieses mal jenes ausprobieren kann. Wir sehen Ihren Hund als das, was er ist:

Ein soziales Raubtier.

Oder anders ausgedrückt:

Ein Hund kann der beste Freund des Menschen sein … muss er aber nicht!

 

2. Problemhund? Was ist das?

Die Antwort ist kurz und passend:

Ein Problemhund ist ein Hund, mit dem der MENSCH ein Problem hat!

Im Kehrschluss bedeutet das, dass der Hund i.d.R. kein Problem hat und aus seiner Sicht ein vollkommen normales Verhalten zeigt. Dieses Verhalten ist aber für den Halter oft nicht verständlich und nicht akzeptabel.

Beispiel:

Der Hund beißt einen anderen Hund.

Antwort:

Das Verhalten ist nicht schön für den Halter (und erst recht nicht für den anderen Hund); ergibt aber aus Sicht des Hundes erst einmal einen Sinn. Und nachdem wir Ihnen erklärt haben, warum Ihr Hund dieses Verhalten zeigt, geht´s los mit der Therapie.

 

3. Welche Verhaltensweisen können therapiert werden?

Finden Sie das Verhalten Ihres Hundes in der folgenden Auflistung wieder, sollten Sie über eine Therapie nachdenken:

-> Ängste und Phobien

-> Aggressionen gegen Menschen oder Hunde

-> Hetzen und Jagen

-> Zwangshandlungen (Stereotypien

-> Unsauberkeit und Markierverhalten

-> Aufmerksamkeit forderndes Verhalten

-> Probleme mit der Nahrungsaufnahme

-> Probleme mit dem Sexualverhalten

-> Probleme beim Autofahren

 

4. Wie ist der Ablauf einer Problemhundtherapie?

Das wichtigste überhaupt ist, dass Sie ein problematisches Verhalten Ihres Hundes erkennen und sich bei uns melden! Nach der Kontaktaufnahme zu uns ist der Ablauf wie folgt:

a.) Austesten des Hundes bei Ihnen vor Ort

b.) Therapie des Hundes bei Ihnen vor Ort

c.) Kontrolle des therapierten Hundes bei Ihnen vor Ort

 

5. Wie lange dauert eine Therapie?

Die Therapie dauert etwa zwischen 1 und 5 aufeinanderfolgende Tage, wobei der Hund bereits am ersten Tag ein anderes Verhalten zeigt!

 

6. Wie arbeiten Sie?

Wir arbeiten grundsätzlich

– OHNE Hilfsmittel

– OHNE Ignorieren

– OHNE Schnauzengriff

– OHNE Nackenschütteln

– OHNE Futtersuchspiele

– OHNE Stachelhalsbänder

– OHNE Leinenruck

– OHNE Alphawurf

… und immer körperaktiv, artgerecht und mit IHNEN !

 

7. Können alle Hunde therapiert werden?

Leider nein. 3% aller Hunde können leider nicht therapiert werden. Ob Ihr Hund dazu gehört, sagen wir Ihnen i.d.R. am ersten Tag und VOR Beginn der Therapie.

 

8. Und wenn mein Hund nicht therapiert werden kann?

Sollte Ihr Hund momentan oder gar nicht therapier sein, gibt es die Möglichkeit des Hundemanagements. Hier zeigen wir Ihnen Wege, das Verhalten des Hundes dennoch größtmöglichst zu ändern. Der Erfolg kann aber nicht mit dem der Therapie verglichen werden. Diese Erkenntnis ist für Sie als Halter wichtig!

 

9. Beispiel einer Therapie (Veralteter Therapieansatz)

Das folgende Beispiel zeigt eine Therapie in alter Form. Die Durchführung der Therapie würde unter heutigen Gesichtspunkten anders Ablaufen. Dennoch möchten wir Ihnen den “Fall Ben” nicht Vorenthalten:

 

Bilder sagen mehr als Worte

Ben sollte mit 8 Monaten eingeschläfert werden. Er hatte massive Gewalt innerhalb seiner Familie erlebt und war äußerst handscheu, bissig und misstrauisch. Wenn die Qualität auch nicht sonderlich gut ist, zeige ich Ihnen gerne Bilder meiner Arbeitsweise.

Meine erste Begnegnung mit Ben: Maulkorb, doppeltes Halsband (Foto mit damaliger Halterin aus Video-Dokumentation) Vergangene Zeit: 4 Minuten

Ich (im Nebenzimmer) übernehme die Leine und bitte die Halterin und die Crew, das Zimmer zu verlassen. Die Kamera läuft weiter. Vergangene Zeit: 8 Minuten

Ben ist gestresst. Aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit Männern, hat er überhaupt keine Lust auf mich. Vergangene Zeit: 9 Minuten

Erste Kontaktaufnahme. Nicht alle Männer sind doof. Vergangene Zeit: 25min.

Auch meine Hand scheint nun doch interessant zu sein. Vergangene Zeit: 45min.

Ich habe Ben mitgenommen und ihm das Leben geschenkt. Heute liegt der "kleine" Mann gerne mal in meinem Bett ... oder ...

... kuschelt in meinem Arm. Und dieses Ergebnis geht NICHT innerhalb von Minuten !!

Ben ist nur ein Beispiel, wie aus einem agressiven Hund ein Kuschelköter werden kann. Fairerweise vergesse ich nicht zu erwähnen, dass Ben´s Misshandlungen in seiner Prägezeit passierten. Er wird niemals der nette Hund von nebenan werden können. Die Familie, aus der Ben stammt, kaufte sich nach Ben einen Malinois …

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Rufen Sie mich gerne an:

Richard 0 15 77 / 8 77 00 45

Ich helfe Ihnen gerne.

Ich zeige Ihnen Möglichkeiten des Trainings, um ein Verhalten des Hundes zu ändern. Selbst jahrelang bestehendes Fehlverhalten kann aufgelöst und neu verknüpft werden.